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Die Entwickelung des Niederrheinisch -Westfälischen Steinkohlen-Bergbaues in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bd.VII

Berieselung, Grubenbrand, Rettungswesen, Beleuchtung, Sprengstoffwesen, Versuchsstrecke. Herausgegeben vom Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberberamtsbezirk Dortmund; Westfälische Berggewerkschaftskasse; Rheinisch-Westfälisches Kohlensyndikat
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783642518935
Einband:
Taschenbuch
Seiten:
518
Gewicht:
1298 g
Format:
279x210x28 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

I. Abschnitt: Berieselung.- I Einleitung.- II. Einrichtung der Berieselungsanlagen.- 1. Beschaffung und Menge des Spritzwassers.- 2. Das Rohrsystem.- 3. Armaturen.- III. Betrieb der Berieselungsanlagen.- IV. Kosten der Berieselungsanlagen.- 1. Herstellungskosten.- 2. Betriebskosten.- V. Vor- und Nachteile der Berieselung.- II. Abschnitt: Grubenbrand.- 1. Kapitel: Grubenbrände unter Tage.- I. Ursachen der Grubenbrände.- 1. Wesen und Entstehung der durch Selbstentzündung verursachten Brände:.- a) Allgemeines.- b) Selbstentzündung der Kohle in westfälischen Gruben.- 2. Entstehung von Grubenbränden aus anderen Ursachen.- II. Verlauf und Begleiterscheinungen der Grubenbrände.- III. Massregeln zur Verhütung und Bekämpfung von Grubenbränden.- 1. Vorbeugungsmassregeln:.- a) Gegenüber den auf Selbstentzündung beruhenden Flözbränden.- b) Gegen anderweitige Grubenbrände.- 2. Bekämpfungssmassregeln.- IV. Beschreibung einzelner besonders bemerkenswerter Brände.- 1. Der Brand auf Zeche Neu-Iserlohn im Juli 1873.- 2. Der Brand auf Zeche Zollern im Mai 1898.- 3. Der Brand auf Zeche Constantin der Grosse II im Dezember 1899.- 4. Der Brand in der Schachtmulde des Flötzes Dickebank auf Zeche Shamrock I/II, Februar 1898-Mai 1901.- 2. Kapitel: Brände der Tagesanlagen.- I. Ursachen und Folgen von Bränden der Tagesanlagen.- II. Vorbeugungs- und Bekämpfungsmassregeln gegenüber den Bränden über Tage.- III. Abschnitt: Rettungswesen.- 1. Kapitel: Atmungsapparate.- I. Respiratoren.- II. Schlauchapparate.- 1. Saug-Schlauchapparate.- 2. Druck-Schlauchapparate.- a) Atmung nur durch den Mund.- b) Atmung durch Nase oder Mund.- III. Reservoir-Apparate.- IV. Regenerations-Apparate.- 1. Aeltere Apparate.- 2. Der Pneumatophor von v. Walcher-Gaertner.- 3. Shamrock-Type des Pneumatophors.- 4. Rettungsapparat von Mayer-Pila?.- 5. Rettungsapparat von Giersberg.- 6. Rettungsapparat des Drägerwerks.- 7. Rettungsapparat der Sauerstoff-Fabrik, Berlin.- 8. Instandhaltung und Aufbewahrung der Regenerations-Apparate.- 9. Uebungen mit Rettungsapparaten.- V. Vergleich der verschiedenen Arten von Atmungsapparaten.- 2. Kapitel: Einrichtungen für die erste Behandlung Verletzter.- I. Transportvorrichtungen für Verletzte.- 1. Transport von Verletzten in der Grube.- 2. Transport von Verletzten über Tage.- II. Vorläufige Behandlung von Verletzten.- Anhang: Die Thätigkeit von Behörden und Korporationen bei der Bekämpfung des Grubenbrandes und im Rettungswesen.- IV. Abschnitt: Beleuchtung.- 1. Kapitel: Geschichtliches.- I. Entwickelung und Verbreitung der einzelnen Lampensysteme im Ruhrbezirk.- II. Einfluss der bergpolizeiliclien Bestimmungen.- III. Die Arbeiten der Preussischen Schlagwetterkommission und ihr Einfluss auf die Gestaltung des Sicherheitslampenwesens.- 2. Kapitel: Der gegenwärtige Zustand des Sicherheitslampenwesens im Ruhrbezirk.- I. Allgemeines über die Konstruktion der Sicherheitslampen.- II. Die Lampentöpfe.- III. Die Glascylinder.- IV Die Drahtkörbe.- 1. Allgemeines.- 2. Die zweckmässigsten Abmessungen der Drahtkörbe.- a) Einfache Drahtkörbe.- b) Doppelte Drahtkörbe.- V. Die Aufsatzringe.- VI. Die Zündvorrichtungen.- 1. Allgemeines.- 2. Einteilung der Zündvorrichtungen und Sicherheit derselben.- 3. Die Explosiv- oder Papierband-Zündvorrichtungen.- a) Hochstehende Schlagzündvorrichtungen.- b) Hochstehende Reibzündvorrichtungen.- c) Aufliegende Schlagzündvorrichtungen.- d) Aufliegende Reibzündvorrichtungen.- 4. Die Phosphor- oder Paraffinband-Zündvorrichtungen.- a) Hochstehende Zündvorrichtungen.- b) Aufliegende Zündvorrichtungen.- 5. Statistisches über Zündvorrichtungen.- VII. Die Lampenverschlüsse.- 1. Allgemeines.- 2. Einteilung und Konstruktion der wichtigsten Lampenverschlüsse.- A) Schraubenstiftverschlüsse.- B) Plombenkontrollverschlüsse.- C) Magnetverschlüsse.- a) Magnetankerverschlüsse.- b) Magnetstiftverschlüsse.- c) Magnetbolzenverschlüsse.- 3. Beurteilung der Lampenverschlüsse.- VIII. Die Löschv
Der schädliche Einfluss des feinen Kohlenstaubes bei der Entstehung und Verbreitung von Schlagwetterexplosionen in Steinkohlenbergwerken ist zuerst vor etwa 50 Jahren von englischen und französischen Ingenieuren mit Sicherheit konstatiert worden. Ende der 70er Jahre fanden so dann namentlich in Englalld eingehende Versuche über die Entzündungs fähigkeit des Kohlenstaubes statt, durch deren Resultate die Preussische Schlagwetterkommission hauptsächlich veranlasst wurde, sich ebenfalls mit dieser Frage zu beschäftigen. Durch zahlreiche Versuche in der Versuchs strecke zu Neunkirchen, bei denen auch verschiedene Staubsorten von westfälischen Gruben zur Verwendung kamen, wurde die Gefährlichkeit des Kohlenstaubes bei Anwesenheit von Grubengas vollauf bestätigt und festgestellt, dass in Schlagwettergruben selbst an solchen Betriebspunkten, die bei der Untersuchung mit der Sicherheitslampe als wetterfrei befunden werden, in der Regel noch hinlängliche Mengen von Gas vorhanden sind, um in Verbindung mit einem feinen und leicht zersetzbaren Kohlen staub beim Zusammentreffen ungünstiger Umstände unheilvolle Explosionen zu veranlassen. Ferner ergab sich, dass ausblasende Sprengschüsse den Staub gewisser Fettkohlensorten, z. B. denjenigen der Zechen Pluto und Neu-Iserlohn, auch ohne Mitwirkung schlagender Vetter zur Explosion bringen können. ) Wie schon im Jahre 1875 von Vital betont wurde, sind als die gefährlichsten Staubsorten diejenigen anzusehen, welche entsprechende physikalische Eigenschaften besitzen, d. h. welche fein, trocken und imstande sind, die eingeschlossenen Gase leicht abzugeben. Denn das Zustandekommen einer Kohlenstaubexplosion ist so zu erklären, dass durch die bei einer Schlagwetterexplosion oder durch einen Loch- ) Anlagen zum Hauptbericht der Schlagwetterkommission, Bd. IV. 1 Berieselung.

I. Abschnitt: Berieselung.- I Einleitung.- II. Einrichtung der Berieselungsanlagen.- 1. Beschaffung und Menge des Spritzwassers.- 2. Das Rohrsystem.- 3. Armaturen.- III. Betrieb der Berieselungsanlagen.- IV. Kosten der Berieselungsanlagen.- 1. Herstellungskosten.- 2. Betriebskosten.- V. Vor- und Nachteile der Berieselung.- II. Abschnitt: Grubenbrand.- 1. Kapitel: Grubenbrände unter Tage.- I. Ursachen der Grubenbrände.- 1. Wesen und Entstehung der durch Selbstentzündung verursachten Brände:.- a) Allgemeines.- b) Selbstentzündung der Kohle in westfälischen Gruben.- 2. Entstehung von Grubenbränden aus anderen Ursachen.- II. Verlauf und Begleiterscheinungen der Grubenbrände.- III. Massregeln zur Verhütung und Bekämpfung von Grubenbränden.- 1. Vorbeugungsmassregeln:.- a) Gegenüber den auf Selbstentzündung beruhenden Flözbränden.- b) Gegen anderweitige Grubenbrände.- 2. Bekämpfungssmassregeln.- IV. Beschreibung einzelner besonders bemerkenswerter Brände.- 1. Der Brand auf Zeche Neu-Iserlohn im Juli 1873.- 2. Der Brand auf Zeche Zollern im Mai 1898.- 3. Der Brand auf Zeche Constantin der Grosse II im Dezember 1899.- 4. Der Brand in der Schachtmulde des Flötzes Dickebank auf Zeche Shamrock I/II, Februar 1898-Mai 1901.- 2. Kapitel: Brände der Tagesanlagen.- I. Ursachen und Folgen von Bränden der Tagesanlagen.- II. Vorbeugungs- und Bekämpfungsmassregeln gegenüber den Bränden über Tage.- III. Abschnitt: Rettungswesen.- 1. Kapitel: Atmungsapparate.- I. Respiratoren.- II. Schlauchapparate.- 1. Saug-Schlauchapparate.- 2. Druck-Schlauchapparate.- a) Atmung nur durch den Mund.- b) Atmung durch Nase oder Mund.- III. Reservoir-Apparate.- IV. Regenerations-Apparate.- 1. Aeltere Apparate.- 2. Der Pneumatophor von v. Walcher-Gaertner.- 3. Shamrock-Type des Pneumatophors.- 4. Rettungsapparat von Mayer-Pila?.- 5. Rettungsapparat von Giersberg.- 6. Rettungsapparat des Drägerwerks.- 7. Rettungsapparat der Sauerstoff-Fabrik, Berlin.- 8. Instandhaltung und Aufbewahrung der Regenerations-Apparate.- 9. Uebungen mit Rettungsapparaten.- V. Vergleich der verschiedenen Arten von Atmungsapparaten.- 2. Kapitel: Einrichtungen für die erste Behandlung Verletzter.- I. Transportvorrichtungen für Verletzte.- 1. Transport von Verletzten in der Grube.- 2. Transport von Verletzten über Tage.- II. Vorläufige Behandlung von Verletzten.- Anhang: Die Thätigkeit von Behörden und Korporationen bei der Bekämpfung des Grubenbrandes und im Rettungswesen.- IV. Abschnitt: Beleuchtung.- 1. Kapitel: Geschichtliches.- I. Entwickelung und Verbreitung der einzelnen Lampensysteme im Ruhrbezirk.- II. Einfluss der bergpolizeiliclien Bestimmungen.- III. Die Arbeiten der Preussischen Schlagwetterkommission und ihr Einfluss auf die Gestaltung des Sicherheitslampenwesens.- 2. Kapitel: Der gegenwärtige Zustand des Sicherheitslampenwesens im Ruhrbezirk.- I. Allgemeines über die Konstruktion der Sicherheitslampen.- II. Die Lampentöpfe.- III. Die Glascylinder.- IV Die Drahtkörbe.- 1. Allgemeines.- 2. Die zweckmässigsten Abmessungen der Drahtkörbe.- a) Einfache Drahtkörbe.- b) Doppelte Drahtkörbe.- V. Die Aufsatzringe.- VI. Die Zündvorrichtungen.- 1. Allgemeines.- 2. Einteilung der Zündvorrichtungen und Sicherheit derselben.- 3. Die Explosiv- oder Papierband-Zündvorrichtungen.- a) Hochstehende Schlagzündvorrichtungen.- b) Hochstehende Reibzündvorrichtungen.- c) Aufliegende Schlagzündvorrichtungen.- d) Aufliegende Reibzündvorrichtungen.- 4. Die Phosphor- oder Paraffinband-Zündvorrichtungen.- a) Hochstehende Zündvorrichtungen.- b) Aufliegende Zündvorrichtungen.- 5. Statistisches über Zündvorrichtungen.- VII. Die Lampenverschlüsse.- 1. Allgemeines.- 2. Einteilung und Konstruktion der wichtigsten Lampenverschlüsse.- A) Schraubenstiftverschlüsse.- B) Plombenkontrollverschlüsse.- C) Magnetverschlüsse.- a) Magnetankerverschlüsse.- b) Magnetstiftverschlüsse.- c) Magnetbolzenverschlüsse.- 3. Beurteilung der Lampenverschlüsse.- VIII. Die Löschv
Der schädliche Einfluss des feinen Kohlenstaubes bei der Entstehung und Verbreitung von Schlagwetterexplosionen in Steinkohlenbergwerken ist zuerst vor etwa 50 Jahren von englischen und französischen Ingenieuren mit Sicherheit konstatiert worden. Ende der 70er Jahre fanden so dann namentlich in Englalld eingehende Versuche über die Entzündungs fähigkeit des Kohlenstaubes statt, durch deren Resultate die Preussische Schlagwetterkommission hauptsächlich veranlasst wurde, sich ebenfalls mit dieser Frage zu beschäftigen. Durch zahlreiche Versuche in der Versuchs strecke zu Neunkirchen, bei denen auch verschiedene Staubsorten von westfälischen Gruben zur Verwendung kamen, wurde die Gefährlichkeit des Kohlenstaubes bei Anwesenheit von Grubengas vollauf bestätigt und festgestellt, dass in Schlagwettergruben selbst an solchen Betriebspunkten, die bei der Untersuchung mit der Sicherheitslampe als wetterfrei befunden werden, in der Regel noch hinlängliche Mengen von Gas vorhanden sind, um in Verbindung mit einem feinen und leicht zersetzbaren Kohlen staub beim Zusammentreffen ungünstiger Umstände unheilvolle Explosionen zu veranlassen. Ferner ergab sich, dass ausblasende Sprengschüsse den Staub gewisser Fettkohlensorten, z. B. denjenigen der Zechen Pluto und Neu-Iserlohn, auch ohne Mitwirkung schlagender Vetter zur Explosion bringen können. ) Wie schon im Jahre 1875 von Vital betont wurde, sind als die gefährlichsten Staubsorten diejenigen anzusehen, welche entsprechende physikalische Eigenschaften besitzen, d. h. welche fein, trocken und imstande sind, die eingeschlossenen Gase leicht abzugeben. Denn das Zustandekommen einer Kohlenstaubexplosion ist so zu erklären, dass durch die bei einer Schlagwetterexplosion oder durch einen Loch- ) Anlagen zum Hauptbericht der Schlagwetterkommission, Bd. IV. 1 Berieselung.
ISBN-13:: 9783642518935
ISBN: 3642518931
Verlag: Springer, Berlin
Gewicht: 1298g
Seiten: 518
Sprache: Deutsch
Auflage Reprint d. Ausg. v. 1904
Sonstiges: Taschenbuch, 279x210x28 mm, 273 SW-Abb.